Öl stärkt den Staat

Mineralöl stärkt den Staat und die Wirtschaft

15 Prozent der Gesamteinnahmen des Bundeshaushalts tankt der Staat aus der Energiesteuer (frühere Mineralölsteuer). Der weitaus größte Teil entfällt auf die Besteuerung von Benzin und Diesel. Erst die gute Bezahlbarkeit des Energieträgers Öl ermöglicht die aktuelle hohe Besteuerung.

Kostet Benzin beispielsweise 1,30 € pro Liter, fließen davon 66 % als Energie- und Mehrwertsteuer an den Staat. Das sind 86 Cent pro Liter. Ein Autofahrer, der 60 Liter tankt, zahlt damit mehr als 50 € an den Staat.

So wird der Staat bei seinen vielfältigen Leistungen unterstützt, die allen Bürgern zugute kommen.

Grafik: Jährliche Einnahmen aus der Mineralölsteuer (seit 2006 Energiesteuer)

Hier tankt der StaatSteuereinnahmen für den Sozialstaat

Die Mineralölwirtschaft fördert nicht nur Öl, sondern auch den Nachwuchs

70 Prozent der Steuereinnahmen in Deutschland fließen in den Sozialstaat. Im Jahr 2015 waren dies 216 Milliarden Euro. Damit fördert er unter anderem Kindergärten, Bildung und Straßenbau. Über die Steuereinnahmen aus Benzin, Diesel und Heizöl trägt die Mineralölwirtschaft entscheidend dazu bei. Seit Gründung der Bundesrepublik ist die Energie-steuer deutlich gestiegen: für Benzin von rund 2 Cent auf gut 65 Cent je Liter.

Mineralöl verhindert Einnahmeverlust

Häufig vergessen, aber entscheidend für den Standort Deutschland: Mehr Elektroautos bedeuten auch deutlich weniger Steuereinnahmen für den Staat.

Ohne die hohen Einnahmen aus der Kraftstoffbesteuerung drohen dem Staat massive Einnahmeverluste. 36 Milliarden Euro kommen allein aus der Energiesteuer auf Benzin und Dieselkraftstoff Jahr für Jahr zusammen. Und auch auf diese Steuer wird noch Mehrwertsteuer berechnet.

Wird die Steuer nicht auf den Strom für die Elektromobilität übertragen, fehlen dem Bundeshaushalt erhebliche Einnahmen. Fast 4 Euro werden für 100 km Fahrtstrecke mit einem Benzinfahrzeug mit 6 Litern Verbrauch als Energiesteuer fällig. Dagegen kommen bei einem vergleichbarem Elektroauto mit einem Verbrauch von 15 kWh pro 100 km nur 31 Cent zusammen. Um diesen Verlust auszugleichen, müsste der Preis für die kWh Strom um mehr als 20 Cent steigen.

Mineralöl ist die Basis für...

    ... über 500.000 Jobs
    ... eine Wertschöpfung von ca. 36. Mrd. €

Mit Mineralöl läuft der deutsche Exportmotor

Die deutsche Mineralölversorgung ist sicher und unterstützt die Wirtschaft. Unsere Raffinerien beziehen Rohöl aus mehr als 30 Ländern weltweit. Durch die Vielfältigkeit der Lieferländer besteht für Deutschland bei Öl nicht nur seit Jahrzehnten Versorgungssicherheit. Auch die Ausgaben für unsere Ölimporte fließen zum großen Teil nach Deutschland zurück, etwa über Aufträge zu Ingenieur- und Bauleistungen oder Exporte von Investitions- und Konsumgütern wie Maschinen, Autos und chemischen Produkten. Auch wenn steigende Ölpreisnotierungen aus hiesiger Sicht unschön sind: Sie führen dazu, dass Deutschland als starkes Exportland sogar davon profitieren kann. Denn höhere Ölpreise lösen in Erdöl-exportierenden Ländern meist zusätzliche Investitionen aus. Oft kann Deutschland mit diesen Ländern sogar einen Exportüberschuss erwirtschaften.

Die größten Öllieferanten Deutschlands 2015

Die Prozentzahl bezieht sich auf den Rohöl Import-Anteil an den Gesamt-Rohölimporten 2015 (91,3 Mio. t).

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