Studien

Der Mineralölwirtschaftsverband e.V. veröffentlicht regelmäßig Studien zu Themen rund um die Energiewirtschaft und die Zukunft des Wirtschaftsfaktors Öl.

Auswirkungen der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (DICE 2017)

Tankkunden in Deutschland nutzen seit dem Start der Markttransparenzstelle im Herbst 2013 verstärkt Tages-Preistiefs. Sie tanken infolgedessen günstiger, als es herkömmlichen Statistiken bislang ausweisen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Professor Justus Haucap, Direktor des Düsseldorfer Instituts für Wettbewerbsökonomie (DICE) im Auftrag des Mineralölwirtschaftsverbandes. Untersucht wurden Tankstellen der großen Mineralölkonzerne in Hamburg, München, Köln und Leipzig stichprobenartig in den Jahren 2012 und 2015.

Pkw-Markt bis 2040: Was das Auto von morgen antreibt (DLR 2013)

Auch bei sehr ehrgeizigen Klimazielen werden im Jahr 2040 noch 85 % aller Neufahrzeuge mit Verbrennungsmotor fahren. Gleichzeitig werden etwa 80 % der Neufahrzeuge elektrifiziert sein. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Fahrzeugkonzepte am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in einer Szenario-Analyse. Denn zum einen wird der Hybrid-Antrieb noch erhebliche Effizienzfortschritte machen, zum anderen werden die Kunden weiterhin Wert auf hohe Reichweiten bei kurzen Tankzeiten legen.

Ungeliebt, aber unentbehrlich. Bedarf und Produktion von Mineralöl im künftigen Energiemix (dena 2011)

Der Anteil alternativer und regenerativer Energieträger wird noch deutlich steigen. Dennoch bleibt Mineralöl insbesondere für den Verkehr von zentraler Bedeutung. Zu diesem Ergebnis kommt die Deutsche Energie-Agentur (dena) in einer Studie mit Unterstützung des MWV über den Bedarf von Mineralölprodukten im künftigen Energiemix.

Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Raffineriesektors Deutschland
(HWWI 2010)

Die Studie des Hamburgischen WeltWirtschaftsinstituts (HWWI) zeigt die Vorteile der inländischen Mineralölverarbeitung auf, voran strenge Umweltauflagen bei effizienter Produktion und hoher Wertschöpfung. Eine Abwanderung der Raffinerien würde dazu führen, dass positive Effekte in der Chemie, der Kunststoffverarbeitung, in der Stahlindustrie und in der Petrochemie selbst entfallen würden. Die Produktion würde zudem in Weltregionen mit geringeren Umwelt- und CO2-Standards verlagert.

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