Für ein klimaneutrales Europa 2050
mit CO2-armen Kraftstoffen

Der Weg zur Klimaneutralität im Verkehr
bis 2050

CLEAN FUELS FOR ALL ist eine Initiative der europäischen Mineralölindustrie: Sie unterstützt das von der EU angestrebte Ziel der Klimaneutralität bis 2050 mithilfe von CO2-armen flüssigen Kraft- und Brennstoffen in allen Sektoren, in denen Mineralölprodukte verwendet werden, voran im Straßen-, Luft und Schiffsverkehr, aber auch im Wärmesektor.

CLEAN FUELS FOR ALL baut auf dem im Frühjahr 2018 veröffentlichten Konzept VISION 2050 für die klimafreundliche Raffinerieproduktion auf. Urheber beider Initiativen ist der europäische Verband der Mineralölindustrie, FuelsEurope (Brüssel).

Bio- und synthetische Kraftstoffe

Die Idee hinter CLEAN FUELS FOR ALL: Die Herstellung und Nutzung von Kraftstoffen für den Verkehr (und Brennstoffen für Wärme) kann in weitgehend geschlossenen Kohlenstoffkreisläufen erfolgen. Das macht diese Kraftstoffe zum annähernd treibhausgasneutralen und damit nachhaltigen Energieträger.

Bei den CO2-armen Kraftstoffen kann es sich sowohl um moderne Biokraftstoffe etwa aus Abfällen als auch um synthetische Kraftstoffe handeln, die mit Ökostrom hergestellt werden. Eigenproduktion in Deutschland oder Nachbarländern kommt ebenso in Frage wie Importe von außerhalb Europas.

Wie ihre fossilen Vorgänger haben die CO2-armen Kraftstoffe eine hohe Energiedichte, das heißt: Tanken geht in wenigen Minuten, die Reichweite beträgt aberhunderte Kilometer. Und: Die bestehende Infrastruktur kann weiter genutzt werden.

Eine CO2-Ersparnis wie 50 Millionen E-Autos

Mit den CO2-armen Kraftstoffen kann bis zum Jahr 2035 bereits ein CO2-Einsparpotenzial von 100 Millionen Tonnen pro Jahr erreicht werden, das entspricht im Umfang 50 Mio. E-Autos. Bis 2050 lassen sich sogar mehr als 400 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. Zusammen mit der direkten Elektrifizierung z. B. durch E-Autos kann so die Klimaneutralität im Verkehrssektor bis 2050 erreicht werden.

CO2-arme Kraftstoffe können fossile Kraftstoffe nach und nach ersetzen, bis 2050 können bis zu 150 Millionen Tonnen dieser nachhaltigen Kraftstoffe für alle Verkehrssegmente zur Verfügung stehen. Sie ermöglichen erst die Klimaneutralität für Anwendungsfälle, in denen es keine realistische Alternativen gibt, wie Luftfahrt, Schifffahrt und Teile des Schwerlastverkehrs.

Die CO2-armen Kraftstoffen ersetzen nicht die Elektromobilität, sondern ergänzen sie. Das ist auch notwendig, denn allein mit E-Autos sind die Klimaziele im Verkehr nicht zu erreichen.

Politische Engagement ist gefragt  

Ohne politisches Engagement auf Bundes- und EU-Ebene werden jedoch die erforderlichen Gesamtinvestitionen bis 2050 von geschätzt 400 bis 650 Milliarden Euro nicht getätigt werden können.

Gemeinsam mit Politik, Industriepartnern und Gesellschaft wollen wir jetzt konkrete regulatorische Vorschläge erarbeiten, die vor allem auf marktwirtschaftliche Elemente wie einen CO2-Preis für Kraftstoffe setzen und Investoren die notwendigen Anreize bieten.

Die Originaldokumente von FuelsEurope unter: https://www.fuelseurope.eu/clean-fuels-for-all/

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