Pressemeldung vom 11. August 2021

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MWV zum Bericht des Weltklimarats:
„Keine Option mehr auslassen“

"Wir brauchen Elektromobilität und gute Rahmenbedingungen für alternative Kraftstoffe." Foto: Pixabay

Zur jüngst veröffentlichten Warnung des Weltklimarats IPCC vor einem weiteren globalen Temperaturanstieg und einer Zunahme von Extremwetterereignissen sagte der Hauptgeschäftsführer des Mineralölwirtschaftsverbands (MWV), Prof. Christian Küchen:

„Der Bericht des Weltklimarats der UNO belegt, wie ernst die Lage ist. Und das heißt: Bundesregierung und EU dürfen beim Klimaschutz, anders als bisher, keine Option mehr auslassen. So brauchen wir neben dem Ausbau erneuerbarer Energien und dem Hochlauf der Elektromobilität vor allem gute Rahmenbedingungen für den schnellen Aufbau des Angebots alternativer Kraftstoffe, einschließlich verlässlicher Quoten und Förderbedingungen. Nur so kann der große Bestand an Pkw und Lkw dekarbonisiert werden.“

Null-Emissions-Ökonomie nur mit Politik und Gesellschaft

Deutschland werde auch künftig auf Energieimporte angewiesen sein, so Küchen weiter. „Damit diese zunehmend klimaneutral werden, muss die Politik die internationale Zusammenarbeit verstärken und so weltweite Investitionen in grüne Energien ermöglichen.“ Die Mineralölwirtschaft befinde sich bereits in der Transformationsphase weg vom Öl, hin zu klimafreundlichen Energien. „Das große Ziel der Null-Emissions-Ökonomie ist aber nur gemeinsam mit Politik und Gesellschaft zu erreichen.“

 

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