Pressemeldung vom 20. Juli 2016

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Benzinpreise sinken in den Sommerferien

Zum Beginn der großen Ferien in mehreren Bundesländern liegen die Benzinpreise (E10) im Bundesdurchschnitt bei 1,28 Euro je Liter und damit auf dem niedrigsten Juli-Stand seit 2009. Zugleich sind das 5 Cent weniger als noch Anfang Juni. Die fallenden Preise folgen den gesunkenen Beschaffungskosten für Benzin auf dem Weltmarkt.

Heute ist Ferienstart in Berlin, Brandenburg und Hamburg; zu Wochenbeginn hatten die großen Ferien in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland begonnen. Schon zum diesjährigen Sommerferienauftakt Ende Juni in Bremen und Niedersachsen hatten die Benzinpreise im Durchschnitt mit 1,30 Euro je Liter (Sorte E10) nur knapp oberhalb des derzeitigen Niveaus gelegen. Zusammen mit Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist nunmehr Sommerferienzeit in 12 Bundesländern.

Eine Ursache für die niedrigen Tankstellenpreise sind volle Benzin-Lager in den USA. Das drückt weltweit auf den Beschaffungspreis. Seit Anfang Juni ist er in Deutschland um 4 Cent je Liter gefallen. Ebenfalls um 4 Cent gesunken ist der Benzin-Nettopreis ohne Steuern – ein Beleg, dass sich die Tankstellen im Wettbewerb in erster Linie an den Beschaffungskosten orientieren.

Der Weltrohölmarkt liegt mit Preisen um 50 Dollar je Barrel (159 Liter) für die Nordseesorte Brent deutlich unterhalb des Preises von rund 60 Dollar im Vorjahres-Juli. Damals pendelte der Benzinpreis um 1,45 Euro.

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