Pressemeldung vom 10. Januar 2017

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2016: Sechs Milliarden Euro Entlastung an der Zapfsäule

Aufgrund der gesunkenen Tankstellenpreise 2016 haben Wirtschaft und Verbraucher in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr 6,4 Milliarden Euro weniger für Benzin und Diesel ausgegeben. Pro Autofahrer sind das rund 100 Euro.

An deutschen Tankstellen hatten Wirtschaft und private Autofahrer im vergangenen Jahr rund 24,6 Milliarden Liter Benzin und 45,7 Milliarden Liter Diesel gezapft. Beide Kraftstoffsorten waren im Jahresdurchschnitt 2016 jeweils rund 9 Cent je Liter günstiger als im Jahr zuvor. Bei diesem niedrigeren Preisniveau fiel die Tankrechnung für Wirtschaft und Bürger 2016 nach Berechnungen des Mineralölwirtschaftsverbandes (MWV) um insgesamt 6,4 Milliarden Euro geringer aus, als sie für dieselbe Kraftstoffmenge noch ein Jahr zuvor hätten bezahlen müssen. Zur Wirtschaft zählen u. a. Speditionen, Fernbusse und Baufahrzeuge.

Während Benzin fast ausschließlich auf privaten Verkehr entfällt, ist es bei Diesel rund die Hälfte. Somit sparten allein private Autofahrer beim Tanken im vergangenen Jahr 4,3 Milliarden Euro gegenüber 2015. In Deutschland gibt es rund 45 Millionen Pkw. Das bedeutet pro Autofahrer eine Ersparnis von durchschnittlich rund 100 Euro.

„Im harten Wettbewerb haben die Tankstellen die im Jahresdurchschnitt gesunkenen Einkaufspreise für Benzin und Diesel an die Verbraucher weitergegeben“, so MWV-Hauptgeschäftsführer Christian Küchen. Auch wenn die Ölpreise und nachfolgend die Kraftstoffpreise zuletzt wieder angezogen haben,  von früheren Höchstpreisen sei man nach wie vor weit entfernt, sagte Küchen weiter. „Individuelle Mobilität bleibt mit Benzin und Diesel bezahlbar für die breite Bevölkerung.“

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