Die deutsche Mineralölwirtschaft
zur Zukunft der Ölheizung

Die Ölheizung steht für Bezahlbarkeit, Verlässlichkeit, Effizienz und Verfügbarkeit. Sie lässt sich zudem ideal mit erneuerbaren Energien und grünem Strom ergänzen. Damit verfügt die Ölheizung über Eigenschaften, ohne die die Energiewende im Bereich Wärme nicht gelingen kann. Umso wichtiger ist auch in Zukunft die technologieoffene Förderung von Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz. Für den Klimaschutz sind flüssige Energieträger denkbar, die weitgehend ohne Treibhausgase auskommen. Damit lassen sich bestehende Anlagen und Infrastrukturen wirtschaftlich weiterhin sinnvoll nutzen.

Klimaschonende Brennstoffe sind der
ideale Partner für die Energiewende

Die Energiewende bleibt die große gesellschaftliche Herausforderung der kommenden Jahrzehnte. Wollen wir dieses Projekt gemeinsam zum Erfolg führen, benötigen wir effiziente und bezahlbare Lösungen.

Die deutsche Mineralölwirtschaft kümmert sich darum, Wege zu finden, wie im Bereich Wärme weniger Heizöl verbraucht werden kann. Auch sollen mehr erneuerbare Energien genutzt und die Treibhausgasemissionen von Brennstoffen reduziert werden. Durch die Entwicklung und den künftigen Einsatz treibhausgasreduzierter Brennstoffe bietet die Brennwerttechnik eine langfristig klimaneutrale Perspektive.

Der Einbau einer neuen Öl-Brennwertheizung führt zu einer Reduzierung von Verbrauch und CO2-Emissionen um bis zu 30 Prozent. Doch nur ca. ein Drittel aller Heizungsanlagen ist derzeit auf dem aktuellen technischen Stand. Der Rest kann mit verfügbarer Technik wirtschaftlich modernisiert werden.

Schon heute werden mehr als 50 Prozent aller Ölheizungen mit erneuerbarer Energie in Form von Solarenergie oder Holz kombiniert. So werden Treibhausgasemissionen weiter verringert.

Die Kopplung von Strom und Heizöl senkt den Heizölverbrauch und stabilisiert die Stromnetze

Praxistests zeigen: Die Kopplung von Strom und Heizöl ermöglicht die Einbindung von Überschussstrom aus Windkraft- und Photovoltaikanlagen mit geringem Aufwand. Das senkt den Heizölverbrauch, erhöht den Anteil der erneuerbaren Energien in der Wärmeversorgung und stabilisiert die Stromnetze.

Um die Vorteile eines flüssigen Energieträgers langfristig nutzen zu können, arbeiten wir an weiteren Innovationen, voran der Herstellung synthetischer Brennstoffe aus erneuerbarem Strom. Dadurch werden die Vorteile flüssiger, speicherbarer Brennstoffe langfristig klimaneutral nutzbar sein.

Unsere Forderungen

Freie Wahl statt Verbotsdiskussionen. Verbraucher müssen den Energieträger zur Wärmeerzeugung auch künftig frei wählen können. Dies schließt ein, Heizöl nicht durch neue Steuern oder Abgaben künstlich zu verteuern. Allein Diskussionen um Verbote verhindern die Modernisierung von Ölheizungsanlagen und damit die schnelle Reduzierung von Treibhausgasemissionen.

Förderung effizienter Brennwerttechnik. Die Austauschförderung für effiziente Öl-Brennwerttechnik muss dauerhaft beibehalten und weiter optimiert werden. Nur so können Millionen Menschen, besonders im ländlichen Raum, zu einer Sanierung ihrer Ölheizung motiviert werden. Das Einsparpotenzial im Wärmemarkt ist noch lange nicht ausgeschöpft.

Die Nutzung von Strom für Wärme für Ölheizungen wird flächendeckend ermöglicht. Die Nutzung von überschüssigem Strom aus erneuerbaren Energien kann den Brennstoffverbrauch reduzieren und gleichzeitig die Netzstabilität erhöhen. Deshalb sollten die Abgaben und Entgelte für grünen Strom reduziert werden.

 

Positionspapier zum Wärmemarkt

Das vollständige Positionspapier finden Sie hier

Das Positionspapier wird getragen von: Außenhandelsverband für Mineralöl und Energie (AFM+E), Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO), Mittelständische Energiewirtschaft Deutschland (MEW), Mineralölwirtschafts-verband (MWV), Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen (UNITI) und unterstützt vom Bundes-verband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH).

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