Bezahlbares Autofahren für alle

Gut 30 Prozent des Endenergieverbrauchs in Deutschland werden fürs Autofahren und für Gütertransporte auf der Straße benötigt. Der ganz überwiegende Teil davon - knapp 94 Prozent - wird heute auf Mineralölbasis abgedeckt. Dazu kommen gut 4 Prozent Biokraftstoffe. Jetzt gilt es, den Übergang in eine klimafreundliche UND bezahlbare Mobilität für alle zu schaffen.

Autofahren muss für alle bezahlbar bleiben

Bezahlbares Autofahren ist für alle Bevölkerungsschichten von höchster Bedeutung. Gleichzeitig müssen Anforderungen im Klimaschutz und für die Umwelt erfüllt werden. Und am Ende muss die gefundene Lösung auch praktisch funktionieren.

Für den MWV ergibt sich aus diesem Dreiklang folgender Blick auf die zukünftige Entwicklung der Mobilität auf der Straße:

  • Verbrennungsmotor und Klimaschutz sind keine unvereinbaren Gegensätze. Im Gegenteil: Durch höhere Effizienz sind bereits erhebliche Treibhausgas-Einsparungen erreicht worden. Die Verbindung mit Elektromotoren in Hybridautos führt zu weiteren Reduzierungen. Benzin- und Dieselmotoren weisen dank hocheffizienter Abgasreinigungstechnik zudem immer niedrigere Schadstoffemissionen auf. Die synthetische Erzeugung von Kraftstoffen (E-Fuels) bietet sogar die Möglichkeit eines zu 100 Prozent CO2-neutralen Betriebs.

 

  • Der Verbrennungsmotor ist praxiserprobt und praxistauglich. Der Verbrennungsmotor benötigt keine neue Infrastruktur. Über den Einsatz in Hybridautos erlaubt er eine flexible Kombination mit der Elektromobilität.

 

  • Der Verbrennungsmotor steht für kostengünstige Autofahrten und Gütertransporte. Verbrennungsmotor und flüssige Kraftstoffe bleiben auf absehbare Zeit die Basis für bezahlbare Mobilität aller Teile der Bevölkerung und für alle Teile unseres Landes. Dies gilt ebenso für den Transport von Waren sowie für Dienstleistungen aller Art, die auf Mobilität angewiesen sind.

Wir sind überzeugt, dass flüssige in der Mobilität der Zukunft weiterhin eine wichtige Rolle spielen wird.

Der MWV regt daher an:

Kein Ausschluss. Vorschnelle Ausschlüsse ganzer Antriebstechniken sollten vermieden werden. Sie blenden den technischen Fortschritt bei Antrieben und Kraftstoffen aus, dienen weder der Bevölkerung noch der Umwelt, sondern erhöhen nur unnötig die Kosten.

Technologieoffenheit. Die Diskussion über die Mobilität der Zukunft sollte nicht emotional und ideologisch, sondern sachorientiert und vor allem technologieoffen geführt werden: Der Antrieb ist der beste, der bei höchstem Komfort auch den höchsten Klimanutzen verspricht.

Klimaschutz mit Verbrennungsmotor. Perspektivisch bieten sich moderne Biofuels und treibhausgasneutrale synthetische Kraftstoffe (E-Fuels) als zunehmende Ergänzung zu klassischem Benzin und Diesel an. Die bestehende Infrastruktur bleibt erhalten, heutige Fahrzeuge können klimafreundlich weiter genutzt werden.

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