MWV unterstützt Effizienz-Netzwerke

Der Mineralölwirtschaftsverband gehört zu den Erstunterzeichnern der vom Bund initiierten Initiative Energieeffizienznetzwerke. Ziel ist es, über Informationsaustausch inner- und außerhalb der Branche die Effizienz und Sparsamkeit der deutschen Raffinerien beim Energieeinsatz und damit deren internationale Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern sowie gleichzeitig die Treibhausgasemissionen zu senken.

Deutsche Raffinerien erreichen ihr Effizienzziel

Für die Raffinerien in Deutschland ist die weitere Steigerung der Energieeffizienz von großer Bedeutung. Steigende Energieeffizienz ist  Grundlage für niedrigere Produktionskosten, höhere internationale Wettbewerbsfähigkeit und für Erfolge im Klimaschutz.

Vor diesem Hintergrund hat die Mineralölwirtschaft von Beginn an die Bemühungen der Bundesregierung unterstützt, die Energieeffizienz in allen industriellen Sektoren noch weiter zu steigern und dabei insbesondere marktwirtschaftlichen Instrumenten wie Information, Beratung und Anreizmechanismen den Vorzug zu geben.

Mineralölwirtschaftsverband zählt
zu den Erstunterzeichnern

Am 3. Dezember 2014 gehörte der Mineralölwirtschaftsverband mit einer Reihe weiterer Branchenverbände zu den Erstunterzeichnern der vom Bundeswirtschaftsministerium mit Unterstützung der Deutschen Energieagentur (Dena) ausgerufenen „Initiative Energieeffizienznetzwerke“. Im Rahmen des “Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz” (NAPE) leistet die Initiative damit ihren Teil zur Umsetzung der 2012 gestarteten EU-Energieeffizienzrichtlinie.

Die Vereinbarung verfolgt das Ziel, bis Ende 2020 rund 500 neue Energieeffizienz-Netzwerke zu unterstützen und zu fördern. Die Bundesregierung geht davon aus, dass das zu Einsparungen von bis zu 75 Petajoule Primärenergie bzw. 5 Mio. Tonnen (t) Treibhausgas-Emissionen (CO2-Äquivalenz) führen kann. Bei 500 Netzwerken beträgt das Ziel durchschnittlich 10.000 t je Netzwerk.

Branchen-Einsparziel Ende 2018 überschritten

Das vom MWV getragene Netzwerk hat dieses Ziel für die eigene Branche schon Ende 2018 überschritten: Die Einsparung betrug bis dahin 86.000 t CO2-Äquivalenz pro Jahr. Diese Leistung des Branchennetzwerkes wurde mit nur 6 Mitgliedern erwirtschaftet, während der Durchschnitt der Netzwerke rund 10 Mitglieder umfasst.

In Deutschland sind 14 von 15 Raffineriestandorten entweder direkt am Branchen-Energieeffizienznetzwerk für Mineralölraffinerien beteiligt oder arbeiten in einem der bereits mehr als 100 breiteren Energieeffizienznetzwerke mit. Die Mineralölwirtschaft dürfte damit zu den Branchen mit dem höchsten Beteiligungsgrad ihrer Unternehmen an der Initiative der Bundesregierung gehören. Unsere Industrie hat sich zum Ziel gesetzt, sich in diesem Bereich fortwährend weiterzuentwickeln.

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